Am vergangenen Donnerstag ist die jüngste Version 1.6.7 von Obsidian sowohl für den Desktop als auch für mobile Geräte erschienen. Es handelt sich dabei um ein Bugfix-Update, das man aber jedenfalls installieren sollte. Denn es behebt unter anderem auch Fehler in der App, die die Synchronisation mit anderen Geräten, sowie die Speicherverwaltung beim Deinstallieren von Plugins betreffen.
Callouts in Obsidian suchen
In den letzten Wochen habe ich mich intensiver mit der Suchfunktion in Obsidian beschäftigt. Dabei bin ich auch auf eine Möglichkeit gestoßen, mit der man in Obsidian nach Callouts suchen kann. Dazu nutzt man eine sogenannte Regular Expression - also einen regulären Ausdruck, auch kurz mit Regex bezeichnet. Das ist eine Methode, um nach Mustern statt nur nach Text zu suchen. Wenn man also die Regex /> \[!.*\]/ in das Suchfeld von Obsidian (meist in der linken Seitenleiste zu finden) einträgt, erhält man als Suchergebnis eine Liste aller Dateien, in denen es zumindest ein Callout gibt. Und weil ich beim Aufräumen in meinem Obsidian-Vault über den Sommer jene Callouts eliminieren möchte, die ich nicht mehr benötige, werde ich diese Regex noch einige Male einsetzen.
Mit dem Peerdraft-Plugin wird die Zusammenarbeit in Obsidian mit Kolleginnen und Kollegen ermöglicht. Das Plugin nutzt dazu sichere, einmalige Links. Das bedeutet auch, dass für die Personen, mit denen man an einer Notiz gemeinsam arbeiten möchte, kein eigenes Konto und auch keine Obsidian-Installation erforderlich sind. Änderungen werden direkt und in Echtzeit ausgetauscht und das gemeinsame Bearbeiten endet mit dem Schließen der Datei. Für den Gastgeber bzw. die Gastgeberin einer solchen Kollaboration-Session in Obsidian ist allerdings ein Account bei Peerdraft erforderlich. Der ist kostenlos, solange man nicht mehr als zweieinhalb Stunden pro Monat mit anderen Personen an einer oder mehreren Dateien in Obsidian gemeinsam arbeiten möchte.
Ich meide mittlerweile externe Erweiterungen, die Formatierungen in meinen Notizen und Dateien verändern, oder dort gar Codefragmente hinterlassen. Denn diese Schadstoffe stören das Prinzip des reinen Textes gewaltig und haben zudem negative Auswirkungen auf die Übertragbarkeit, sowie Langlebigkeit der Daten im eigenen Obsidian Vault. Lou Plummer denkt darüber offensichtlich ähnlich und hat eine Liste mit zehn Plugins zusammengestellt, die weder den Text, noch das Markdown resp. die Formatierung stören und die Bedienung von Obsidian seiner Meinung nach erleichtern bzw. einfach nur besser machen. Übrigens ist es hilfreich, im Hinblick auf die Langlebigkeit der Notizen und Dateien von Zeit zu Zeit einen Blick mit einem anderen Editor in den eigenen Obsidian-Vault zu werfen.
Piccalilli ist eine Website, auf der man die eigenen Fähigkeiten für das Front-End-Development verbessern und üben kann. Und genau dort bin ich vor kurzem auf eine schöne Seite gestoßen, auf der die wichtigsten Markdown-Grundlagen übersichtlich und gleich zum Ausprobieren zusammengestellt sind.