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Zu Gast beim Apfelfunk am Hörer

Seit der ersten Folge im Februar 2016 höre ich den Apfelfunk von von Jean-Claude Frick und Malte Kirchner. Und ich habe bisher tatsächlich noch keine Folge verpasst. Deshalb ist der Technik-Podcast rund um Neuigkeiten, Trends und Produkte aus dem Apple-Universum auch nach wie vor ganz oben in meiner Podcast-Playlist. Seit diesem Frühjahr haben sich die beiden etwas Neues einfallen lassen: Apfelfunk am Hörer ist ein Live-Format, das einmal im Monat an einem Freitag Abend live über YouTube gestreamt wird. Und am vergangenen Freitag hatte ich das große Vergnügen, in der achten Ausgabe dieser Live Show als Gast dabei sein zu dürfen. Zu nächtlicher Stunde plauderten der Finanzexperte Jochen Siegert, Stammgast Rafael Zeier und ich gemeinsam mit Jean-Claude Frick und Malte Kirchner gemütlich über viele verschiedene Themen, aber vor allem über Apple Pay, das iPad sowie Wünsche und Erwartungen an die neue Apple-Hardware, die uns in den nächsten Wochen wohl ins Haus stehen wird.

iPad-Apps für Projektmanager

Als ich vor zehn Jahren begann, mit dem iPad auf Baustellen und in Besprechungen zu gehen, habe ich mir den heutigen Zustand von Hard- und Software gewünscht. Viele der Punkte, die ich damals noch kritisiert habe, sind mittlerweile (schon längst) ausgemerzt, verbessert und in die für iPadOS typischen Workflows umgesetzt. Zehn Jahre später kann ich mit dem iPad Pro einen guten Teil meiner alltäglichen Arbeit vor allem unterwegs bewältigen. Natürlich gibt es noch immer Mankos, wie beispielsweise das Dateihandling. Aber das ist rückblickend auf den Zustand vor zehn Jahren bestenfalls Jammern auf hohem Niveau. Denn gerade mit dem noch relativ jungen Support für Tastatur, Trackpad und Maus hat das iPad einen großen Schub in Richtung Laptop-Ersatz erlebt und wurde ein ziemlich guter Unterwegs-Computer. Wie daraus erkennbar ist, spielt natürlich nicht nur die Hardware eine Rolle, sondern auch die Software. iPadOS hat sich prächtig entwickelt, hat aber auch immer noch Luft nach oben. Zuletzt sind ja in der diesjährigen WWDC die Aussichten etwas hinter den Erwartungen geblieben. Jedoch nutzt das beste Betriebssystem nichts, ohne ein passendes …

Gedanken zur WWDC-Keynote 2020

Ganz anders war die WWDC-Keynote in diesem Jahr. Rein virtuell und mit ziemlich viel Inhalt in den knapp zwei Stunden. Einiges davon ist im Vorfeld schon geleakt worden und durch die facheinschlägigen Medien gegeistert. Aber es gab durchaus Überraschungen. Meine Wünsche für iPadOS 14 bleiben auch weiterhin Wünsche. Echtes Multitasking wie bei macOS bleibt dem iPad auch weiterhin verwehrt. Das ist besonders doof, wenn man mit dem iPad vernünftige Videokonferenzen machen will. Intelligente Ordner, besser bekannt als Smart Folders und Smart Lists wird es ebensowenig geben. Lediglich eine recht kryptische Meldung dazu kann man auf der offiziellen Apple-Website zu den Neuerungen in iPadOS 14 ziemlich weit unten im Abschnitt „Reminders“ nachlesen: Organize smart lists Customize the Reminders app your own way by rearranging smart lists or hiding them. Nachdem auch in der aktuellen Version von iPadOS in der Erinnerungen-App bereits vier smarte Listen existieren (Heute, Planmäßig, Alle und Markiert), lese ich aus der obigen Mitteilung, dass man die jetzt anders anordnen oder verstecken kann. Keine Rede davon, dass man auch selber solche smarten Listen anlegen …

Drei Wünsche für iPadOS 14

In gut zwei Wochen ist WWDC. Neben der mittlerweile traditionellen iPhone-Keynote im September ist die WWDC das wichtigste Apple-Ereignis des Jahres. Heuer findet die WWDC allerdings etwas später statt, als in den Jahren zuvor. Und anders, nämlich als reine online-Konferenz. Aber egal in welchem Format die WWDC stattfindet, die Erwartungen sind – wie jedes Jahr – hoch. Und so kurz davor mehren sich die Gerüchte und angebliche Leaks aus Quellcodes. Höchste Zeit also, auch die eigenen Erwartungen an die nächste Version des Betriebssystems für das iPad etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Und da gibt es einiges, was vor allem für den professionellen Einsatz noch nachgebessert und nachgereicht werden muss! Hätte ich drei Wünsche frei, dann lägen mir die nachfolgend angeführten Funktionen für iPadOS 14 besonders am Herzen: Intelligente Ordner (smart folders) Am Mac gibt‘s die intelligenten Ordner schon seit Mac OS X 10.4 Tiger, also seit 2005. Und bisher haben sie den Weg auf‘s iPad noch nicht gefunden. Was sehr schade ist, denn gerade in Mail sind sie eine tolle Möglichkeit, um mit …

Was der LiDAR-Scanner auf Baustellen bringen könnte

Mit der jüngsten Generation des iPad Pro hat Apple einen neuen Scanner im Kamera-Modul verbaut: der so genannte LiDAR-Scanner ermöglicht eine bessere Tiefenerfassungsfunktion. LiDAR ist eine Abkürzung und bedeutet light detection and ranging. Technisch gesehen ist der LiDAR-Scanner ein Laserscanner, der mit einer dem Radar verwandten Methode optisch Abstände und Geschwindigkeiten messen kann. Anstelle der Radiowellen beim Radar werden allerdings Laserstrahlen bzw. -impulse verwendet. Über das zurückgestreute Licht und die Lichtlaufzeit der Signale wird die Entfernung zum Ort der Streuung berechnet. Apple gibt zu diesem LiDAR-Scanner an, dass dieser den Abstand zu Objekten in der Umgebung in einer Entfernung von bis zu fünf Metern misst, sowohl in Innenräumen als auch im Freien funktioniert und auf der Photonenebene mit Geschwindigkeiten im Nanosekunden-Bereich arbeitet. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser LiDAR-Scanner dann auch im neuen iPhone 12 eingebaut sein wird, das voraussichtlich im Herbst erscheint. Nun sind Laserentfernungsmesser im Bau- und Vermessungswesen bereits verbreitet im Einsatz. Diese arbeiten bei der Entfernungsmessung auch nach dem LiDAR-Prinzip. Dafür ist aber der im aktuellen iPad Pro verbaute LiDAR-Scanner zu wenig leistungsfähig, …