Alle Artikel in: EDV & IT

Was der LiDAR-Scanner auf Baustellen bringen könnte

Mit der jüngsten Generation des iPad Pro hat Apple einen neuen Scanner im Kamera-Modul verbaut: der so genannte LiDAR-Scanner ermöglicht eine bessere Tiefenerfassungsfunktion. LiDAR ist eine Abkürzung und bedeutet light detection and ranging. Technisch gesehen ist der LiDAR-Scanner ein Laserscanner, der mit einer dem Radar verwandten Methode optisch Abstände und Geschwindigkeiten messen kann. Anstelle der Radiowellen beim Radar werden allerdings Laserstrahlen bzw. -impulse verwendet. Über das zurückgestreute Licht und die Lichtlaufzeit der Signale wird die Entfernung zum Ort der Streuung berechnet. Apple gibt zu diesem LiDAR-Scanner an, dass dieser den Abstand zu Objekten in der Umgebung in einer Entfernung von bis zu fünf Metern misst, sowohl in Innenräumen als auch im Freien funktioniert und auf der Photonenebene mit Geschwindigkeiten im Nanosekunden-Bereich arbeitet. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser LiDAR-Scanner dann auch im neuen iPhone 12 eingebaut sein wird, das voraussichtlich im Herbst erscheint. Nun sind Laserentfernungsmesser im Bau- und Vermessungswesen bereits verbreitet im Einsatz. Diese arbeiten bei der Entfernungsmessung auch nach dem LiDAR-Prinzip. Dafür ist aber der im aktuellen iPad Pro verbaute LiDAR-Scanner zu wenig leistungsfähig, …

BIM-Fachbegriffe: diese Seiten bringen Klarheit

Die BIM-Fachsprache besteht zu einem guten Teil aus Akronymen. Selbst BIM ist ein Akronym. Um mehr Klarheit über die Bedeutung dieser Akronyme wie BAP, BCF, LOD, LOI, LOG, MVD, PSD, etc. zu erlangen, kann man einen Blick in die Fachliteratur und Normen rund um BIM werfen. Oder man begibt sich online auf die Suche. Auf dieser Suche wird man rasch fündig. Oftmals referenzieren die ersten Suchergebnisse auf Seiten von Softwareherstellern. Dort kann zwar der erste Informationsdurst gestillt werden, doch mitunter sind Begriffe zu stark auf die jeweilige Software angepasst. Etwas unabhängigere und allgemein gültige Definitionen und Beschreibungen bieten diese deutschsprachigen Seiten, die zudem auch als Nachschlagewerke Klarheit in die Welt der BIM-Fachbegriffe bringen: BIMpedia BIMpedia richtet sich gleichermaßen an Einsteiger und Fortgeschrittene. Übersichtliche Artikel und Begriffserklärungen, die thematisch in die Bereiche Architektur, Elektro, HKLS und Tragwerksplanung gegliedert sind, geben dem Leser einen ersten Einblick in die Welt der Fachbegriffe für die Nutzung von BIM im Hochbau. Die Benutzerführung der Seite ist etwas unübersichtlich. Am schnellsten kommt man zu einem Ergebnis, wenn man die Suchfunktion der …

iPad quo vadis?

Zehn Jahre ist es her, als das erste iPad im April 2010 über den Ladentisch gewandert ist. Seither hat sich der Tablet-Computer meines Lieblingsobstlieferanten Apple von einem aufgeblasenen iPhone zu einem respektablen Computer gemausert. Wahre Quantensprünge in der Entwicklung des iPads waren die Einführung der Pro-Modellreihe mit Tastatur und Stift im Spetember 2015 zusammen mit iOS 9 und das erst gut ein halbes Jahr alte iPad OS mit seinem Update auf Versionsnummer 13.4 im März 2020. Aber hat das iPad Pro mittlerweile das Zeug zum Mac- bzw. PC-Ersatz im professionellen Bereich? Es folgt dazu ein Bericht über meinen mittlerweile fast zehnjährigen Selbstversuch und meine persönliche Gerätehistorie …

Erinnerungen an Things

Apple hat mit iOS, iPadOS 13 und macOS Catalina die hauseigene Erinnerungen-App mal so richtig aufgebohrt. Das Ergebnis ist eine durchaus respektable Aufgabenliste. So wie alle Apps aus dem Hause Apple, ist auch Erinnerungen auf das Wesentliche reduziert, was charmant und einschränkend zugleich ist. In den letzten Wochen habe ich die App unter iOS, iPadOS 13 und macOS Catalina getestet. Immer wieder kamen mir dabei sprichwörtlich Erinnerungen an Things. Denn so richtig überzeugen konnte die App dann doch noch nicht.