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Vom Sinn und Unsinn der Tagesplanung

Friedrich Nietzsche meinte einst, wer von seinem Tag nicht zwei Drittel für sich selbst hat, sei ein Sklave. Ausreichend Motivation also, um den eigenen Tagesablauf und das, was es zu tun gilt, etwas genauer zu strukturieren und zu planen. Welchen Aufwand man dafür treiben will, unterliegt individuellen Maßstäben. Jedenfalls kostet die Tagesplanung täglich maximal ein paar Minuten Zeit, hingegen kostet gar keine Tagesplanung – frei nach Nietzsche – ein ganzes Leben.

Erfassungsfunktionen für Obsidian nachrüsten

Einige Apps für die Notizensammlung oder das Aufgabenmanagement sind bereits von Haus aus mit diversen Möglichkeiten zum Erfassen neuer Inhalte ausgestattet. Damit lassen sich für die Dateneingaben beispielsweise per Tastenkombination oder Wischgeste Eingabefenster für Schnellnotizen oder Webclipper aufrufen. Was wie eine selbstverständliche Kleinigkeit klingt, ist in Obsidian durchaus knifflig. Denn Erfassungsfunktionen für neue Notizen, Ideen oder Aufgaben hat Obsidian erstmal nicht mit eingebaut. Falls gewünscht oder erforderlich, kann man sie jedoch mit Kurzbefehlen oder einer externen Erweiterung selber nachrüsten.

Aufgabenmanagement mit der Ango-Methode

Obsidian eignet sich wunderbar für das Aufgabenmanagement. Darüber wurde hier im Blog schon das eine oder andere Mal berichtet. Allerdings sind die bisher vorgestellten Systeme durchaus kompliziert und orientieren sich am GTD-Ansatz von David Allen. Auf der Suche nach einfacheren Möglichkeiten bin ich auf den Blogeintrag von Stephan Ango gestoßen. Darin beschreibt er seine Methode für das Aufgabenmanagement mit Obsidian, die verblüffend reduziert und faszinierend einfach ist.

Mach’s gut, Stephan!

Es gibt Menschen, denen begegnet man mehr oder weniger zufällig und versteht sich mit ihnen auf Anhieb. So als wären sie schon immer da und es nie anders gewesen. Solche Begegnungen und Menschen sind rar. Umso schmerzlicher ist es, wenn es einen von ihnen plötzlich nicht mehr gibt.