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Innovationsfeindliche Ineffizienz?

Dass die Baubranche nicht gerade blitzartig reagiert, wenn es um den Einsatz und das Anpassen neuer Technologien geht, sondern eher konservativ agiert, ist keine großartig neue Erkenntnis. Ausnahmen bestätigen diese Regel natürlich immer wieder. Ein Artikel, der vor ein paar Wochen erschienen ist, titelt nun recht reisserisch, dass die „Baubranche total ineffizient“ sei. Ursache dafür sei auch eine „innovstionsfeindliche Grundhaltung“. Aber sind diese Behauptungen überhaupt gerechtfertigt? Und warum ist es zu wenig, das nur bloß aufzuzeigen?

I BIM’s

Bim ist nicht nur die in der Österreichischen Umgangssprache verniedlichte Kurzform für Straßenbahn, sondern auch das Schlagwort für die digitale Transformation der Baubranche. Das Kürzel steht für Building Information Modeling und das ist eine mehrdimensionale, digitale Technologie, die angeblich die Zusammenarbeit in der Baubranche und die herkömmlichen Planungsmethoden revolutionieren wird. Aber steckt tatsächlich mehr dahinter, als bloß ein Verkaufsschmäh für den sprichwörtlich alten Wein in neuen Schläuchen?  

Innovatives Bauwesen (?)

[Achtung: dieser Beitrag ist lang, wirkt ein bisschen wie science-fiction, ist bewusst überspitzt und polemisch formuliert, um zu polarisieren und an-/aufzuregen!] Die Baubranche ist nicht unbedingt für ihre Veränderungsfreudigkeit bekannt. Vielmehr haftet an ihr eher ein konservatives Image. Dies bestätigt auch, wenn man ehrlich ist, ein rascher Blick in diverse Fachmagazine. Die Innovationen, über die berichtet wird, beschränken sich meist auf neu modifizierte Baustoffe und Baumaschinen, sowie Software für den Einsatz bei Bauprojekten. Das mag jetzt vielleicht polemisch anmuten, ist aber bei genauerer Betrachtung insbesondere im Hinblick auf den Einsatz neuer Kommunikationstechnologien in der Baubranche meiner Meinung nach berechtigt.