Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bauprojektmanagement

I BIM’s

Bim ist nicht nur die in der Österreichischen Umgangssprache verniedlichte Kurzform für Straßenbahn, sondern auch das Schlagwort für die digitale Transformation der Baubranche. Das Kürzel steht für Building Information Modeling und das ist eine mehrdimensionale, digitale Technologie, die angeblich die Zusammenarbeit in der Baubranche und die herkömmlichen Planungsmethoden revolutionieren wird. Aber steckt tatsächlich mehr dahinter, als bloß ein Verkaufsschmäh für den sprichwörtlich alten Wein in neuen Schläuchen?  

Projekt- und Leistungsphasen

Theoretisch laufen die Projektphasen bei einem Bauprojekt sequentiell, also chronologisch nacheinander ab. Ebenso verhält es sich mit den Leistungsphasen, die hierzulande in den Leistungs- und Vergütungsmodellen (kurz: LM.VM) oder diversen anderen Leitfäden bzw. in Deutschland in der HOAI definiert sind. Dass dieser sequentielle Ablauf in der Praxis insbesondere im Hochbau nicht den gelebten Gepflogenheiten entspricht, ist bekannt. Aber wie ordnet man nun die Leistungsphasen den Projektphasen zu, insbesondere unter Berücksichtigung einer Überlappung von einzelnen Projekt- und Leistungsphasen? 

Gedanken zu „Agile Design Management – Bauplanung mit Scrum“

Dass etwas in Sachen Projektmanagement in der Planungs- und Ausführungsvorbereitungsphase passieren muss, liegt in Anbetracht der voranschreitenden Digitalisierung in der Baubranche auf der Hand. Gleich vorweg: ohne einer Neugestaltung der Abwicklung der Planungsphase werden neue Technologien wie BIM nicht ausgereizt und erfolgreich eingesetzt werden können. Der im vergagenen Herbst erschienene Artikel „Agile Design Management – Bauplanung mit Scrum“ hat diesbezüglich Erwartungen geweckt, aber bei weitem nicht erfüllen können. Dazu ein paar Gedanken … 

Drei Gedanken zur integralen Planung

Die baubegleitende Ausführungs- und Detailplanung ist bei Hochbauprojekten längst zur Regel geworden. Aber nicht, weil das die beste Methode ist, sondern weil die Planungsphase als Pufferzeit missbraucht wird. Dabei ist der traditionelle Planungsprozess gar nicht auf diese Vorgangsweise ausgelegt. Der Preis für diese scheinbare Effizienzsteigerung ist ein höheres Maß an Fehleranfälligkeit. Die Folge sind oftmals Qualitätsverlust oder Mehrkosten. Auf der Suche nach einem Ausweg aus diesem Dilemma stößt man bei einem Blick über den Tellerrand auf einen Lösungsansatz, der ursprünglich aus der Softwareentwicklung kommt.

Projektmanagement 2025

Projektmanagement, quo vadis? Wohin geht die Reise? Dieses Thema wird nicht nur auf den PM-Camps (mittlerweile) in ganz Europa diskutiert. Diese Woche gab es dazu auch einen interessanten Blogpost von drei Kollegen auf PM-Blog.com. Sehr plakativ wurden insgesamt sieben Thesen zum Projektmanagement von morgen aufgestellt und auch etwas näher erläutert. Aber machen diese sieben Thesen auch für die Mutter aller Projekte – dem Bauprojekt Sinn? 

Die Planung der Planung

In der Projektvorbereitungsphase wird der Grundstein für den späteren Erfolg des gesamten Projekts gelegt. Die Ergebnisunterlagen dieser sprichwörtlichen Planung der Planung bilden die zentrale Grundlage für die danach folgende architektonische bzw. ingenieurtechnische Planung des Bauwerks. Daher ist es die Pflicht des Projektmanagers, in dieser Projektphase besonders sorgfältig und gewissenhaft zu arbeiten. 

Das virtuelle Baubuch

Das Baubuch ist ein traditionelles Dokumentationswerkzeug auf einer Baustelle. Es handelt sich dabei tatsächlich um ein physisches Buch, das auf der Baustelle aufliegt und in das sowohl Auftraggeber als auch bauausführender Auftragnehmer Eintragungen vornehmen können. Manchmal wird es auch einvernehmlich durch das Baubesprechungsprotokoll der Örtlichen Bauaufsicht ersetzt, meistens aber schlichtweg vergessen. Jedenfalls gibt es auch andere – zeitgemäßere – Werkzeuge, um ein Baubuch zu führen, in das wichtige Vorkommnisse, wie Bewehrungsabnahmen, Terminänderungen und sonstige vertragsrelevante Beschlüsse eingetragen werden können. In diesem Artikel stelle ich zwei Möglichkeiten für ein virtuelles Baubuch vor