Alle Artikel mit dem Schlagwort: Bauprojektmanagement

Drei Gedanken zur integralen Planung

Die baubegleitende Ausführungs- und Detailplanung ist bei Hochbauprojekten längst zur Regel geworden. Aber nicht, weil das die beste Methode ist, sondern weil die Planungsphase als Pufferzeit missbraucht wird. Dabei ist der traditionelle Planungsprozess gar nicht auf diese Vorgangsweise ausgelegt. Der Preis für diese scheinbare Effizienzsteigerung ist ein höheres Maß an Fehleranfälligkeit. Die Folge sind oftmals Qualitätsverlust oder Mehrkosten. Auf der Suche nach einem Ausweg aus diesem Dilemma stößt man bei einem Blick über den Tellerrand auf einen Lösungsansatz, der ursprünglich aus der Softwareentwicklung kommt.

Projektmanagement 2025

Projektmanagement, quo vadis? Wohin geht die Reise? Dieses Thema wird nicht nur auf den PM-Camps (mittlerweile) in ganz Europa diskutiert. Diese Woche gab es dazu auch einen interessanten Blogpost von drei Kollegen auf PM-Blog.com. Sehr plakativ wurden insgesamt sieben Thesen zum Projektmanagement von morgen aufgestellt und auch etwas näher erläutert. Aber machen diese sieben Thesen auch für die Mutter aller Projekte – dem Bauprojekt Sinn? 

Die Planung der Planung

In der Projektvorbereitungsphase wird der Grundstein für den späteren Erfolg des gesamten Projekts gelegt. Die Ergebnisunterlagen dieser sprichwörtlichen Planung der Planung bilden die zentrale Grundlage für die danach folgende architektonische bzw. ingenieurtechnische Planung des Bauwerks. Daher ist es die Pflicht des Projektmanagers, in dieser Projektphase besonders sorgfältig und gewissenhaft zu arbeiten. 

Das virtuelle Baubuch

Das Baubuch ist ein traditionelles Dokumentationswerkzeug auf einer Baustelle. Es handelt sich dabei tatsächlich um ein physisches Buch, das auf der Baustelle aufliegt und in das sowohl Auftraggeber als auch bauausführender Auftragnehmer Eintragungen vornehmen können. Manchmal wird es auch einvernehmlich durch das Baubesprechungsprotokoll der Örtlichen Bauaufsicht ersetzt, meistens aber schlichtweg vergessen. Jedenfalls gibt es auch andere – zeitgemäßere – Werkzeuge, um ein Baubuch zu führen, in das wichtige Vorkommnisse, wie Bewehrungsabnahmen, Terminänderungen und sonstige vertragsrelevante Beschlüsse eingetragen werden können. In diesem Artikel stelle ich zwei Möglichkeiten für ein virtuelles Baubuch vor 

Mehr Agilität in Lehre & Forschung bitte …

Gestern hatte ich ein sehr interessantes Gespräch über Störfaktoren im (Bau)Projektmanagement mit einem Kollegen vom FH Campus Wien und einem seiner Diplomanden. In der anregenden Unterhaltung sind wir verschiedene Ansätze durchgegangen, wie man Störfaktoren in einem Projekt aus der Sicht des PM begegnen kann. Und dabei sind wir immer wieder auf die agilen Methoden gestoßen, wie sie z.B. in der Softwareentwicklung angewendet werden. Ich habe hier in diesem Blog schon vor einigen Jahren über die Möglichkeiten eines agilen Bauprojektmanagements ein paar grundlegende Gedanken niedergeschrieben. Grundsätzlich sind diese Gedanken nach wie vor aktuell. Im gestrigen Gespräch waren wir uns auch alle einig, dass gerade bei komplexen Projekten wie beispielsweise einem Flughafen oder einem Krankenhaus agile Elemente den Planungsprozess sinnvoll unterstützen können.