(Bau)Kostenplanung
Im Zuge der Vorbereitung meines Vortrages zum Thema „Kostenplanung im Hochbau – Methoden, Werte & Praxis“ bei der morgigen COOR-PM-Lounge in Wien ist mir aufgefallen, dass der Begriff „Baukostenplanung“ vermutlich zu wenig weitreichend ist. Die Baukosten sind gemäß der Definition nach Ö-Norm B 1801-1 die Summe der Kostenbereiche 1 bis 6, umfassen also die Aufschließung, das Bauwerk an sich (Rohbau, Technik, Ausbau), die Einrichtung und die Außenanlagen. Aus dem Blickwinkel des Projektmanagements auf Seite des Auftraggebers resp. Bauherren sind aber auch die übrigen Kostenbereiche (Grund, Planungsleistungen, Nebenleistungen und Reserven) von großer Bedeutung und müssen daher immer die Gesamtkosten als Summe aller Kostenbereiche im Überblick behalten werden.