Alle Artikel mit dem Schlagwort: Projektabwicklung

Projektmanagement = Schachspielen

In einem interessanten Artikel auf The.Project.Management.Hut habe ich unlängst gelesen, dass Projektmanagement wie Schachspielen gesehen werden kann. Der Autor stellt dabei die These auf, dass eine grundsätzliche Strategie analog einer Schachpartie notwendig ist, mit der man das Projekt von der Start- bis zur Zielliene bringen kann. Dazwischen – sozusagen auf dem Weg (= Projektprozess) – sind Zwischenziele samt zugehöriger Taktik notwendig. Idealerweise sind diese Zwischenziele eindeutig formulierbar, können leicht im Projekt impementiert werden und vor allem sind sie messbar. Damit ist es möglich den Projekterfolg „unterwegs“ zu veranschaulichen und transparent darzustellen. Zudem können so Abweichungen rechtzeitig erkannt werden und allfällig notwendige Steuerungsmaßnahmen veranlasst werden. Grundsätzlich werden die Zwischenziele in mehreren Schritten auf iterativem Wege erreicht, wobei die Iterationsschritte (auch in abgewandelter Form) bis zum Erreichen der Projektziellinie mehrfach wiederholt werden. Soweit, so gut … aber was bedeutet diese Theorie in Projektion auf ein Bauprojekt?

Übersicht Projetkabwicklungsmodelle

In Form einer Übersicht habe ich versucht, die in Österreich üblichen Projektabwicklungsmodelle und deren wesentliche Fakten zusammenzufassen. Dabei habe ich von einer bloßen Auflistung der Vor- und Nachteile Abstand genommen und bin stattdessen auf die Charakteristik, die Voraussetzungen/Grundlagen und die Risikoverteilung zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer in Stichworten eingegangen. Das Ergebnis findet Ihr in der Mindmap nebenan (Klick auf die Abbildung zum Download als PDF).