Projektmanagement = Schachspielen
In einem interessanten Artikel auf The.Project.Management.Hut habe ich unlängst gelesen, dass Projektmanagement wie Schachspielen gesehen werden kann. Der Autor stellt dabei die These auf, dass eine grundsätzliche Strategie analog einer Schachpartie notwendig ist, mit der man das Projekt von der Start- bis zur Zielliene bringen kann. Dazwischen – sozusagen auf dem Weg (= Projektprozess) – sind Zwischenziele samt zugehöriger Taktik notwendig. Idealerweise sind diese Zwischenziele eindeutig formulierbar, können leicht im Projekt impementiert werden und vor allem sind sie messbar. Damit ist es möglich den Projekterfolg „unterwegs“ zu veranschaulichen und transparent darzustellen. Zudem können so Abweichungen rechtzeitig erkannt werden und allfällig notwendige Steuerungsmaßnahmen veranlasst werden. Grundsätzlich werden die Zwischenziele in mehreren Schritten auf iterativem Wege erreicht, wobei die Iterationsschritte (auch in abgewandelter Form) bis zum Erreichen der Projektziellinie mehrfach wiederholt werden. Soweit, so gut … aber was bedeutet diese Theorie in Projektion auf ein Bauprojekt?