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Tschüss iPod

Musik ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Der iPod von Apple, der im Herbst 2001 erschienen ist, war der Wegbereiter für den heute selbstverständlichen, jederzeit und überall möglichen Musikgenuss und – nomen est omen – für Podcasts. 

Diese Ikone des portablen Musikgenusses hat Apple gestern per Pressemitteilung nun endgültig in Pension geschickt. Besser gesagt auch die letzte, noch im Apple-Store erhältliche Version davon in der Gestalt des iPod Touch (7. Generation) aus 2019. Der wird nämlich nur noch so lange weiter verkauft, wie der Vorrat reicht. Den iPod im klassischen Design gibt es offiziell schon seit 2014 nicht mehr.

Meinen iPod habe ich im Winter 2007 angeschafft, relativ spät eigentlich. Denn nur ein paar Monate später hat das erste iPhone mit den integrierten iPod-Funktionalitäten seinen Platz eingenommen. Aber mein iPod funktioniert auch nach 15 Jahren noch ganz gut. Klar, mit einem Mac habe ich ihn schon lange nicht mehr verbunden. Deshalb ist die Musikbibliothek auf dem Gerät mittlerweile etwas verstaubt. Eine andere Möglichkeit, Musik auf dieses Gerät zu bringen, gibt es nicht. Und der Akku macht leider schon nach kurzer Zeit schlapp. Herzig ist zudem das kaum wahrnehmbare Geräusch der Festplatte, die darin verbaut ist. Man spürt richtig, wie die mechanischen Bauteile arbeiten, sobald man das Gerät aktiviert. Ikonisch ist nach wie vor das Design mit einem Steuerrad samt Home-Button in dessen Mitte zur Bedienung des iPods.

Die Musik, für deren Mobilität der nun endgültig verabschiedete iPod ursprünglich erfunden wurde, lebt jetzt laut Pressemitteilung auf anderen Geräten weiter. Apple verweist dazu unter dem Motto „Die Musik lebt weiter“ auf die Apple Watch mit AirPods, das iPad, natürlich das iPhone und auch den HomePod mini. Interessanterweise wird der Mac nicht aufgelistet. Aber zumindest auf dem letzten Bild in der Pressemitteilung ist auch ein MacBook Air als musiktaugliches Gerät abgebildet.

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