Autor: Thomas Mathoi

Hyper-Scheduling

Hyper stammt aus dem Altgriechischen und steht für „über, oberhalb“ in Wortzusammensetzungen. Scheduling ist das englische Wort für Termin- bzw. Zeitplanung. Hyper-Scheduling bedeutet also soviel wie eine sehr intensive Über-Zeitplanung. Bei dieser Art der Planung werden alle Aufgaben und Termine in einen (oder mehrere digitale) Kalender eingetragen. Voraussetzung dafür ist genaues timeblocking, also das Blockieren von Zeitfenstern bzw. das Einteilen der täglich verfügbaren (Arbeits)Zeit in mehrere verschiedene Blöcke. Aber macht es Sinn, alle Aufgaben und Termine im Kalender einzutragen? Bei meiner Arbeit mit verschiedenen Projektleitern und auch Kollegen aus dem Lehrkörper an der FH, sowie Studierenden habe ich unterschiedliche Ausprägungen von Hyper-Scheduling gesehen und beobachten können. Die extremsten Ausprägungen von Hyper-Scheduling sahen dabei ungefähr so aus: Jeder Termin wird in zwei Farben (beruflich und privat, z.B. grün und blau) im Kalender eingetragen. Soweit so gut. Jede Aufgabe wird exakt in ihrer geschätzten Dauer in einer weiteren Farbe (z.B. orange) ebenfalls wie ein Termin im Kalender eingetragen. Weiße Flecken im Kalender führen bei den betroffenen Anwendern zu Unbehagen und sollen daher vermieden werden. Es entsteht also …

Links vom Wochenende 22/2020

Ausgabe #10 // Woche 22/2020 // 25.05.2020 Auch am vergangenen Wochenende hatte das Internet wieder eine Menge an Informationen zu bieten. Die besten Fundstücke von meinen Streifzügen durch das Netz (nicht bloß) rund um’s Planen und Bauen verlinke ich hier: In unseren Breiten regnet es derzeit zu wenig ergiebig. In der Wüste ist Regen noch seltener. Und einen dieser seltenen Regen hat ein Fotograf in Dubai aus dem zweit höchsten Wohnhaus ebendort in einem zweiminütigen Zeitraffervideo dokumentiert: Auf PetaPixel kann die ebenso interessante Entstehungsgeschichte des Videos nachgelesen werden: A Dubai Rainstorm Timelapse from the World’s 2nd Tallest Residential Tower // Fotografie, Hochhäuser Wie und warum man in Norddeutschland überschüssigen Strom aus Windparks zur Herstellung von Wasserstoff sowie von Treib- und Brennstoffen aus elektrischer Energie nutzen möchte: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See // Alternativenergie Am FH Campus Wien plant man eine Wissensplattform im Internet zum Thema nachhaltiges Planen und Bauen: Mehr Wissen über nachhaltiges Bauen verbreiten // Nachhaltigkeit Alle die sich in Sachen BIM weiterbilden möchten, sollten mal beim EDUBIM-Campus vorbeischauen. Dort gibt‘s ein interessantes Ausbildungsprogramm, in das man auch …

Was der LiDAR-Scanner auf Baustellen bringen könnte

Mit der jüngsten Generation des iPad Pro hat Apple einen neuen Scanner im Kamera-Modul verbaut: der so genannte LiDAR-Scanner ermöglicht eine bessere Tiefenerfassungsfunktion. LiDAR ist eine Abkürzung und bedeutet light detection and ranging. Technisch gesehen ist der LiDAR-Scanner ein Laserscanner, der mit einer dem Radar verwandten Methode optisch Abstände und Geschwindigkeiten messen kann. Anstelle der Radiowellen beim Radar werden allerdings Laserstrahlen bzw. -impulse verwendet. Über das zurückgestreute Licht und die Lichtlaufzeit der Signale wird die Entfernung zum Ort der Streuung berechnet. Apple gibt zu diesem LiDAR-Scanner an, dass dieser den Abstand zu Objekten in der Umgebung in einer Entfernung von bis zu fünf Metern misst, sowohl in Innenräumen als auch im Freien funktioniert und auf der Photonenebene mit Geschwindigkeiten im Nanosekunden-Bereich arbeitet. Es kann davon ausgegangen werden, dass dieser LiDAR-Scanner dann auch im neuen iPhone 12 eingebaut sein wird, das voraussichtlich im Herbst erscheint. Nun sind Laserentfernungsmesser im Bau- und Vermessungswesen bereits verbreitet im Einsatz. Diese arbeiten bei der Entfernungsmessung auch nach dem LiDAR-Prinzip. Dafür ist aber der im aktuellen iPad Pro verbaute LiDAR-Scanner zu wenig leistungsfähig, …

Links vom Wochenende 20/2020

Ausgabe #9 // Woche 20/2020 // 11.05.2020 Woche 20 im Jahr 2020. Das sind diesmal nur Zwanziger 😉 Auch am vergangenen Wochenende hatte das Internet wieder eine Menge an Informationen zu bieten. Die besten Fundstücke von meinen Streifzügen durch das Netz (nicht bloß) rund um’s Planen und Bauen verlinke ich hier: Auf YouTube habe ich einen interessanten Channel zum Thema BIM gefunden: That BIM Girl hat dort schon einige englischsprachige Videos produziert und bereitgestellt. Besonders interessant fand ich das Thema Collaboration in a BIM Project. In diesem Video geht es um die Zusammenarbeit zwischen Architekten, Tragwerks- und Gebäudetechnikplanern am virtuellen Gebäudemodell am Beispiel von BIMPLUS. Darüber hinaus gibt es noch einige andere Videos und einen Einsteiger-/Grundlagenkurs für REVIT. // BIM Digitalisierung in der Baubranche ist schon einige Zeit ein Dauerbrenner. Doch nun werden Digitalisierungsbestrebungen durch die COVID19-Pandemie noch dringlicher. Das Build-Ing.-Magazin ist sogar der Meinung, dass Die digitale Baustelle – jetzt wichtiger denn je ist. // Digitalisierung, COVID19 Neben der Baubranche hat auch die Hochschullehre einen erheblichen Digitalisierungsbedarf. Die COVID19-Pandemie hat uns Lehrende vor neue …

BIM-Fachbegriffe: diese Seiten bringen Klarheit

Die BIM-Fachsprache besteht zu einem guten Teil aus Akronymen. Selbst BIM ist ein Akronym. Um mehr Klarheit über die Bedeutung dieser Akronyme wie BAP, BCF, LOD, LOI, LOG, MVD, PSD, etc. zu erlangen, kann man einen Blick in die Fachliteratur und Normen rund um BIM werfen. Oder man begibt sich online auf die Suche. Auf dieser Suche wird man rasch fündig. Oftmals referenzieren die ersten Suchergebnisse auf Seiten von Softwareherstellern. Dort kann zwar der erste Informationsdurst gestillt werden, doch mitunter sind Begriffe zu stark auf die jeweilige Software angepasst. Etwas unabhängigere und allgemein gültige Definitionen und Beschreibungen bieten diese deutschsprachigen Seiten, die zudem auch als Nachschlagewerke Klarheit in die Welt der BIM-Fachbegriffe bringen: BIMpedia BIMpedia richtet sich gleichermaßen an Einsteiger und Fortgeschrittene. Übersichtliche Artikel und Begriffserklärungen, die thematisch in die Bereiche Architektur, Elektro, HKLS und Tragwerksplanung gegliedert sind, geben dem Leser einen ersten Einblick in die Welt der Fachbegriffe für die Nutzung von BIM im Hochbau. Die Benutzerführung der Seite ist etwas unübersichtlich. Am schnellsten kommt man zu einem Ergebnis, wenn man die Suchfunktion der …