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Drei Wünsche für iPadOS 15

Es ist wieder soweit! Die WWDC steht vor der Tür. Am kommenden Montag wird Apple den Schleier um die kommenden Betriebssysteme für iPad, Mac, iPhone & Co. lüften. Im letzten Jahr hatte ich schon drei Wünsche für iPadOS 14. Die sind allesamt nicht wirklich in Erfüllung gegangen, auch nicht mit den nachfolgenden Punkt-Release‘s. Daher sind in diesem Jahr meine Erwartungen noch viel größer. Aber nicht nur deshalb, sondern weil Apple uns mit dem neuen iPad Pro 2021 mit dem M1-Chip, XDR-Display und Thunderbolt-Schnittstelle so richtig lange Zähne gemacht hat. Es fordert quasi mehr Pro-Funktionalität und zwar nicht nur für Video- und Fotobearbeitung. Genau da setze ich meine diesjährigen drei Wünsche für iPadOS 15 an bzw. fort:

iPad(OS) Manöverkritik

Als ich im letzten September den Artikel über das aktuelle iPad Pro und die Software für iPadOS im Standard las, musste ich darüber noch schmunzeln und schob die Gedanken beiseite, dass ich das iPad Pro vielleicht überbewertet habe. Aber die Feststellung, dass das iPad hardware-technisch mittlerweile ein durchaus tauglicher Computer-Ersatz geworden ist, dessen Möglichkeiten jedoch durch unzureichende Software bei Weitem nicht ausgeschöpft werden können, ließ mich seither nicht mehr los. Und jetzt hat Apple diese Woche bei seinem Frühlings-Event nochmal nachgelegt – und zwar kräftig! Aber macht das Sinn, stets nur die Hardware zu pushen und bei der Software zu schwächeln? Dazu ein paar Gedanken …

Datensicherung am iPad

Datenverlust ist ein Schreckgespenst, dem man lieber nicht begegnen möchte. Für den Verlust von Daten gibt es viele verschiedene Ursachen. Aber nur eine Methode, um im Falle des Falles wieder rasch einsatzfähig sein zu können: die regelmäßige Datensicherung. Während es am Mac oder am PC vielfältige Möglichkeiten zur routinemäßigen und vor allem regelmäßigen Datensicherung gibt, sind die Möglichkeiten am iPad eher sehr überschaubar. Natürlich kann man Dateien manuell kopieren, aber eine Software wie beispielsweise TimeMachine oder Carbon Copy Cloner sucht man für iPadOS leider vergeblich.Auch das Speichern der Dateien in Clouddiensten wie iCloud-Drive, Dropbox oder OneDrive ist für die Datensicherung eigentlich keine Lösung. Auf der Support-Seite von Apple werden für ein Backup eines iPads zwei Möglichkeiten vorgeschlagen: zum einen das iCloud-Backup, das automatisch erstellt werden kann und zum anderen das Backup auf einem Computer. Wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Möglichkeiten ist neben dem verfügbaren Speicherplatz die Verschlüsselung des Backups. Letztere ist nämlich nur bei einem Backup auf dem Computer möglich.Beiden Arten von Backups ist gemeinsam, dass Dateien und Daten die man im iCloud Drive, der …

Erinnerungen kritzeln

In iPadOS 14 hat Apple einer alten Funktion neues Leben eingehaucht: der Handschrifterkennung. Im neuen Betriebssystem heißt diese Handschrifterkennung jetzt Scribble bzw. auf Deutsch Kritzeln. Besitzer eines Apple Newton aus den 1990er-Jahren werden sich noch gut daran erinnern. Denn der Newton (eigentlich Message Pad, weil Newton hieß damals das Betriebssystem dieses Geräts) konnte das schon recht gut. Am iPad ist diese Funktion nun seit Version 14 von iPadOS wieder mit an Bord. In der Notizen-App kann man Scribble recht vielfältig nutzen. Zum einen werden von Hand gezeichnete Formen wie Kreise, Dreiecke und Rechtecke in geometrisch einwandfreie Figuren umgerechnet. Zum anderen kann man handschriftliche Notizen über den neuen Kontext-Menübefehl „Als Text kopieren“ in maschinenlesbaren Text umwandeln.An anderen Stellen wartet die Scribble-Funktion ebenfalls auf handschriftliche Eingaben mit dem Apple Pencil. Zum Beispiel in Suchfeldern und im Adressfeld von Safari zur Eingabe von Suchbegriffen oder Webadressen. Apple stellt diese Funktion auch Entwicklern zur Integration in deren Apps zur Verfügung. Deshalb tummeln sich derzeit viele Apps im App-Store, die diese Funktion bereits implementiert haben. Aber auch Apples hauseigene Apps …

Zu Gast beim Apfelfunk am Hörer

Seit der ersten Folge im Februar 2016 höre ich den Apfelfunk von von Jean-Claude Frick und Malte Kirchner. Und ich habe bisher tatsächlich noch keine Folge verpasst. Deshalb ist der Technik-Podcast rund um Neuigkeiten, Trends und Produkte aus dem Apple-Universum auch nach wie vor ganz oben in meiner Podcast-Playlist. Seit diesem Frühjahr haben sich die beiden etwas Neues einfallen lassen: Apfelfunk am Hörer ist ein Live-Format, das einmal im Monat an einem Freitag Abend live über YouTube gestreamt wird. Und am vergangenen Freitag hatte ich das große Vergnügen, in der achten Ausgabe dieser Live Show als Gast dabei sein zu dürfen. Zu nächtlicher Stunde plauderten der Finanzexperte Jochen Siegert, Stammgast Rafael Zeier und ich gemeinsam mit Jean-Claude Frick und Malte Kirchner gemütlich über viele verschiedene Themen, aber vor allem über Apple Pay, das iPad sowie Wünsche und Erwartungen an die neue Apple-Hardware, die uns in den nächsten Wochen wohl ins Haus stehen wird.