Alle Artikel mit dem Schlagwort: Digitalisierung

Digitaler Minimalismus

Soziale Netzwerke prägen mittlerweile seit einem Jahrzehnt die Medienlandschaft und das Konsumverhalten unserer Gesellschaft. Mit dem Sammeln und Tracking von Nutzerdaten, sowie der dadurch ermöglichten, zielgerichteten Werbung werden Milliarden an Umsätzen generiert. Viele Stunden am Tag verbringen Jung und Alt damit, ihre Chats auf WhatsApp zu checken, die neuesten Stories auf Instagram zu bestaunen oder die Kauflust steigernde Videos auf YouTube anzusehen. Stunden, die abseits des verlockenden digitalen Geflunkers nicht bloß vielleicht produktiver genutzt werden können. Was im Sommer 2018 zunächst als digital-sozialer Eskapismus begann, ist heute, drei Jahre später für mich eine grundlegende Haltung in Form eines digitalen Minimalismus geworden.

Erinnerungen kritzeln

In iPadOS 14 hat Apple einer alten Funktion neues Leben eingehaucht: der Handschrifterkennung. Im neuen Betriebssystem heißt diese Handschrifterkennung jetzt Scribble bzw. auf Deutsch Kritzeln. Besitzer eines Apple Newton aus den 1990er-Jahren werden sich noch gut daran erinnern. Denn der Newton (eigentlich Message Pad, weil Newton hieß damals das Betriebssystem dieses Geräts) konnte das schon recht gut. Am iPad ist diese Funktion nun seit Version 14 von iPadOS wieder mit an Bord. In der Notizen-App kann man Scribble recht vielfältig nutzen. Zum einen werden von Hand gezeichnete Formen wie Kreise, Dreiecke und Rechtecke in geometrisch einwandfreie Figuren umgerechnet. Zum anderen kann man handschriftliche Notizen über den neuen Kontext-Menübefehl „Als Text kopieren“ in maschinenlesbaren Text umwandeln.An anderen Stellen wartet die Scribble-Funktion ebenfalls auf handschriftliche Eingaben mit dem Apple Pencil. Zum Beispiel in Suchfeldern und im Adressfeld von Safari zur Eingabe von Suchbegriffen oder Webadressen. Apple stellt diese Funktion auch Entwicklern zur Integration in deren Apps zur Verfügung. Deshalb tummeln sich derzeit viele Apps im App-Store, die diese Funktion bereits implementiert haben. Aber auch Apples hauseigene Apps …

iPad quo vadis?

Zehn Jahre ist es her, als das erste iPad im April 2010 über den Ladentisch gewandert ist. Seither hat sich der Tablet-Computer meines Lieblingsobstlieferanten Apple von einem aufgeblasenen iPhone zu einem respektablen Computer gemausert. Wahre Quantensprünge in der Entwicklung des iPads waren die Einführung der Pro-Modellreihe mit Tastatur und Stift im Spetember 2015 zusammen mit iOS 9 und das erst gut ein halbes Jahr alte iPad OS mit seinem Update auf Versionsnummer 13.4 im März 2020. Aber hat das iPad Pro mittlerweile das Zeug zum Mac- bzw. PC-Ersatz im professionellen Bereich? Es folgt dazu ein Bericht über meinen mittlerweile fast zehnjährigen Selbstversuch und meine persönliche Gerätehistorie …

Buch-Tipp: Ethik in KI und Robotik

Künstliche Intelligenz (kurz: KI) und Robotik sind wohl zwei Themenfelder, die derzeit quasi sinnbildlich für die Digitalisierung stehen. Auch wenn im alltäglichen Einsatz derzeit KI eher noch künstlich als intelligent wirkt und Roboter uns außer in wenigen Spezialbereiche noch nicht wirklich tatkräftig unterstützen, so werden uns beide Bereich in absehbarer Zukunft gesellschaftlich noch gehörig herausfordern. Grund genug, diese Herausforderungen und deren Auswirkungen auf ethischen Grundlagen zu diskutieren …