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Obsidian-Plugins – ein paar Gedanken

Vor wenigen Tagen, am 24. Januar, um genau zu sein, hat Obsidian die diesjährigen Gewinner der Gems of the year 2023 veröffentlicht. Darunter sind neben Themes, Tools, Content und Templates auch einige Plugins. Und zwar in den beiden Kategorien New plugin und Existing plugin. Bevor ich mich nun ans Ausprobieren jener externen Erweiterungen davon mache, die ich noch nicht kenne, oder die ich auf meiner Testliste habe, vorab ein paar Gedanken zu Plugins in Obsidian.

Aufgabenliste(n) mit Obsidian

Das Erstellen einfacher Aufgabenlisten zu Projekten und für Dinge, die nicht in Vergessenheit geraten sollten, gibt mir Klarheit und Fokus. Eine gesonderte App für das Aufgabenmanagement ist dazu jedoch nicht notwendig. Denn das lässt sich nämlich mit dem flexiblen Markdown-Editor Obsidian wunderbar bewerkstelligen. Über das Aufgabenmanagement mit Obsidian wurde hier im Blog bereits berichtet. Der Fokus damals lag primär auf den Möglichkeiten, mit denen das Tasks-Plugin das Aufgabenmanagement in Obsidian unterstützt. Welche und wie viele Listen man dafür benötigt, kam allerdings zu kurz.

Ein Jahr mit Obsidian

Als ich Obsidian das erste Mal Ende 2020 installiert und auf meinem Mac geöffnet habe, bin ich erschrocken. Es war damals noch als Beta-Version ziemlich buggy und ich habe es nach wenigen Versuchen wieder gelöscht. Im Sommer 2022 bin ich der App dann wieder begegnet und seit Obsidian im Oktober 2022 die lange Beta-Phase verlassen hat, bin ich dabei (geblieben). Seither habe ich viel gelernt, nicht nur über Obsidian als App und wie vielfältig sie einsetzbar ist, sondern auch über die Philosophie dahinter und natürlich auch über PKM.

Nachhaltige Digitalisierung

Wie passen Nachhaltigkeit und Digitalisierung eigentlich zusammen? Mit einem Blick auf den Ressourcenverbrauch, den die Digitalisierung in allen Bereichen des täglichen Lebens verursacht, könnte man schlussfolgern, dass Digitalisierung niemals nachhaltig sein kann. Schließlich wurden 2019 geschätzte 6.800 TWh als Primärenergie für Digitalisierung verwendet. Das entspricht 1.400 Millionen Tonnen Treibhausgas-Emissionen bzw. 3,8% vom globalen Emissionsausstoß. Und bis 2030 werden bis zu 20% des globalen Elektrizitätsverbrauchs vom Informations- und Kommunikationstechnik-Sektor beansprucht. Doch was zunächst wie ein Widerspruch in sich klingt, bedingt sich bei genauerer Betrachtung gegenseitig.