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Menüleistenwerkzeug

Die Menüleiste am oberen Bildschirmrand ist schon seit jeher fixer Bestandteil von macOS. Links ziert sie der kleine angebissene Apfel nebst den textbasierten Menüs zur Steuerung der jeweils gerade aktiven App. Rechts finden neben systemeigenen Funktionen wie Uhrzeit und seit macOS 11 Big Sur einem Kontrollzentrum auch diverse kleine Menüleistenwerkzeuge Platz. Das sind meist Apps, die über ein Icon in der Menüleiste aufgerufen werden können, oder ebendort diverse Informationen zur Verfügung stellen.

Auf meinem Mac tummeln sich in der Menüleiste ein knappes Dutzend Werkzeuge, die meine alltägliche Arbeit unterstützen und Informationen bereitstellen. Von rechts beginnend darf ich vorstellen:

  • Systemuhr und Kontrollzentrum sind beides Menüleistenwerkzeuge von Apple, die aus der Menüleiste nicht ausgeblendet werden können. Das liegt daran, dass sich darunter weitere Systemfunktionen verbergen. So aktiviert man mit einem Klick auf die Uhrzeit den Bereich für Widgets und Benachrichtigungen. Im Kontrollzentrum sind auf meinem Mac WLAN, Akkuladestand und andere Dienste zusammengefasst, die ansonsten nur über die Systemsteuerung oder eigene Icons in der Menüleiste erreichbar wären.
  • Itsycal visualisiert in einem angenehm unaufdringlichen Design einen Monatskalender und darunter eine Terminvorschau der nächsten Tage in Listenform direkt aus der Kalender-App von Apple.
  • Wetter ist Bestandteil von iStat Menus und zeigt das aktuelle Wetter am Standort an. Mit Klick darauf öffnet sich ein Menü mit Details und 6-Tagesvorschau. Zu jedem Tag gibt es einen Überblick und weitere Details zu Temperatur, Niederschlag, etc. in einem seitlich aufschwingenden, weiteren Menü.
  • AirBuddy bringt nicht nur eine hübsche Animation für AirPods aller Art auf den Mac-Desktop, sondern erlaubt auch ein rasches, unkompliziertes Koppeln der Geräte und liefert zudem Ladezustands- und Verbindungsdaten zu sämtlicher mit dem Mac verbundener Bluetooth-Peripherie.
  • TimeMachine und Kurzbefehle sind eigentlich selbsterklärend. Letztere bieten über die Menüleiste schnell Zugriff auf die dort platzierten Kurzbefehle, ohne dass man vorher die App starten muss.
  • Hook ist ein Programm, mit dem man Links zu beliebige Dateien, Ordner, Notizen, Mails, etc. erstellen kann. Damit ist es möglich, ein praktisches Netz für das Wissensmanagement über den gesamten Inhalt der Festplatte anzulegen. Das Besondere: die Links bleiben auch nach Verschieben einer Datei in ein anderes Verzeichnis aufrecht und sind bidirektional zwischen Dateien möglich.
  • MonitorControl erlaubt die getrennte Steuerung der Helligkeit für mehrere an den Mac angeschlossene Bildschirme. Sehr praktisch, wenn man das MacBook Pro an einen externen Bildschirm anschließt und die Helligkeit auf beiden Geräten getrennt anpassen möchte. Auch die Lautstärke von allfällig im Bildschirm verbauten Lautsprechern lässt sich damit steuern.
  • iStat Menus ist quasi schon zum Mac-Standard geworden und liefert viele Daten zu Hardwarekomponenten des Rechners. In meiner Menüleiste habe ich damit stets ein Auge auf die aktuelle Auslastung des Prozessors und seiner Temperatur. Alternativ kann auch Menubar Stats verwendet werden.
  • Little Snitch macht Internetverbindungen von Apps sichtbar und vor allem steuerbar, die ansonsten im Verborgenen bleiben würden. In der Menüleiste pflanzt sich der so genannte Netzwerkmonitor ein und zeigt nebst aktueller Netzwerkaktivität auch die Bandbreite an.

Darüber hinaus laufen im Hintergrund mit ausgeblendetem Menüleisten-Icon noch Spotlight, Carbon Copy Cloner zur regelmäßigen Datensicherung, BetterTouchTool, PopClip und Default Folder X.

Gelegentlich bei Bedarf gesellen sich auch NordVPN oder Cisco AnyConnct dazu. Und auf meiner Testliste stehen derzeit noch NepTunes und Bartender.

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