Autor: Thomas Mathoi

Obsidian-Kaizen: Textmarker mit PopClip

Mit Markdown kann man Textstellen farbig markieren. In Obsidian sieht das dann aus, wie mit einem gelben Textmarker angestrichen und lässt sich durch die Eingabe von zwei aufeinanderfolgenden Gleichheitszeichen erzeugen – also in etwa so: ==Das ist der markierte Text==. Andere Markdown-Editoren können diese Syntax ebenfalls meist problemlos interpretieren. Und weil die Eingabe der Markdwon-Formatierungsbefehle etwas umständlich ist, lässt sich der ausgewählte Text mit einer PopClip-Extension wesentlich bequemer markieren.

Markdown für die Notizen-App mit ProNotes

Einer der größten Nachteile der Notizen-App von Apple ist meiner Meinung nach das Fehlen von Markdown. Doch das lässt sich mit der derzeit noch kostenlosen App ProNotes zumindest am Mac nachrüsten. Vom Funktionsumfang sollte man sich als Markdown-Fan allerdings nicht zu viel erwarten.

Erfassungsfunktionen für Obsidian nachrüsten

Einige Apps für die Notizensammlung oder das Aufgabenmanagement sind bereits von Haus aus mit diversen Möglichkeiten zum Erfassen neuer Inhalte ausgestattet. Damit lassen sich für die Dateneingaben beispielsweise per Tastenkombination oder Wischgeste Eingabefenster für Schnellnotizen oder Webclipper aufrufen. Was wie eine selbstverständliche Kleinigkeit klingt, ist in Obsidian durchaus knifflig. Denn Erfassungsfunktionen für neue Notizen, Ideen oder Aufgaben hat Obsidian erstmal nicht mit eingebaut. Falls gewünscht oder erforderlich, kann man sie jedoch mit Kurzbefehlen oder einer externen Erweiterung selber nachrüsten.

Das ibook-Plugin für Obsidian

Leser von E-Books nutzen gerne und meist auch häufig die Markier- und Notizfunktion des E-Book-Readers. Um die markierten Stellen und Annotationen aus den gelesenen Büchern in Obsidian weiter verarbeiten zu können, gibt es je nach eingesetztem Lesegerät verschiedene Importmöglichkeiten mit externen Erweiterungen. Nutzer der Bücher-App von Apple können für diesen Zweck das ibook-Plugin verwenden.

Aufgabenmanagement mit der Ango-Methode

Obsidian eignet sich wunderbar für das Aufgabenmanagement. Darüber wurde hier im Blog schon das eine oder andere Mal berichtet. Allerdings sind die bisher vorgestellten Systeme durchaus kompliziert und orientieren sich am GTD-Ansatz von David Allen. Auf der Suche nach einfacheren Möglichkeiten bin ich auf den Blogeintrag von Stephan Ango gestoßen. Darin beschreibt er seine Methode für das Aufgabenmanagement mit Obsidian, die verblüffend reduziert und faszinierend einfach ist.