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Das LEGO Haus

Im Jahr 2018 hat LEGO eine Dokumentation über die Planung und Errichtung des LEGO Hauses in Billund / Dänemark exklusiv auf Netflix veröffentlicht. Seit wenigen Tage gibt’s diese Dokumentation auch kostenlos auf YouTube zu sehen.

Das LEGO Haus wurde 2017 von der Bjarke Ingels Group (BIG) entworfen und besteht aus 21  gigantischen, aufeinander gestapelten LEGO Steinen. Auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern kann man neben riesigen LEGO Tieren, einem Wasserfall aus LEGO, historischen LEGO Modellen auch den größten LEGO Baum bewundern, der bis dato gebaut wurde und das Zentrum des Gebäudes bildet. Das 48-minütige, sehr kurzweilige Video erzählt die Geschichte der Realisierung von Kjeld Kirk Kristiansen’s Traum, das ultimative LEGO Haus zu bauen. Wer’s also noch nicht gesehen hat, es ist tatsächlich sehenswert!

LEGO House documentary – Home Of The Brick

Wo BIMmeln wir hin?

Im aktuellen Digitalisierungsindex 2020/21 des deutschen Baugewerbes wurde ermittelt, dass lediglich 15% der Bauunternehmen die Methode Building Information Modeling (BIM) nutzen. Und vermutlich ist das in Österreich nicht viel anders. Eine erschreckend kleine Zahl also! Während in andere Themen der Digitalisierung wie beispielsweise digitale Bautagesberichte,  Web- und Videokonferenzen oder das Umrüsten auf mobile Endgeräte investiert wird, schwächelt BIM.

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Digitaler Minimalismus

Soziale Netzwerke prägen mittlerweile seit einem Jahrzehnt die Medienlandschaft und das Konsumverhalten unserer Gesellschaft. Mit dem Sammeln und Tracking von Nutzerdaten, sowie der dadurch ermöglichten, zielgerichteten Werbung werden Milliarden an Umsätzen generiert. Viele Stunden am Tag verbringen Jung und Alt damit, ihre Chats auf WhatsApp zu checken, die neuesten Stories auf Instagram zu bestaunen oder die Kauflust steigernde Videos auf YouTube anzusehen. Stunden, die abseits des verlockenden digitalen Geflunkers nicht bloß vielleicht produktiver genutzt werden können. Was im Sommer 2018 zunächst als digital-sozialer Eskapismus begann, ist heute, drei Jahre später für mich eine grundlegende Haltung in Form eines digitalen Minimalismus geworden.

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Drei Wünsche für iPadOS 15

Es ist wieder soweit! Die WWDC steht vor der Tür. Am kommenden Montag wird Apple den Schleier um die kommenden Betriebssysteme für iPad, Mac, iPhone & Co. lüften. Im letzten Jahr hatte ich schon drei Wünsche für iPadOS 14. Die sind allesamt nicht wirklich in Erfüllung gegangen, auch nicht mit den nachfolgenden Punkt-Release‘s. Daher sind in diesem Jahr meine Erwartungen noch viel größer. Aber nicht nur deshalb, sondern weil Apple uns mit dem neuen iPad Pro 2021 mit dem M1-Chip, XDR-Display und Thunderbolt-Schnittstelle so richtig lange Zähne gemacht hat. Es fordert quasi mehr Pro-Funktionalität und zwar nicht nur für Video- und Fotobearbeitung. Genau da setze ich meine diesjährigen drei Wünsche für iPadOS 15 an bzw. fort:

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iPad(OS) Manöverkritik

Als ich im letzten September den Artikel über das aktuelle iPad Pro und die Software für iPadOS im Standard las, musste ich darüber noch schmunzeln und schob die Gedanken beiseite, dass ich das iPad Pro vielleicht überbewertet habe. Aber die Feststellung, dass das iPad hardware-technisch mittlerweile ein durchaus tauglicher Computer-Ersatz geworden ist, dessen Möglichkeiten jedoch durch unzureichende Software bei Weitem nicht ausgeschöpft werden können, ließ mich seither nicht mehr los. Und jetzt hat Apple diese Woche bei seinem Frühlings-Event nochmal nachgelegt – und zwar kräftig! Aber macht das Sinn, stets nur die Hardware zu pushen und bei der Software zu schwächeln? Dazu ein paar Gedanken …

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