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Ein-Computer-Lifestyle

Apple baut tolle Computer. Das ist unbestritten schon gefühlt seit jeher so. Und es gibt für jeden ein passendes Gerät im Produkt-Line-up. Das war unbestritten nicht immer so. Aber seit ein paar Jahren ist es sogar so, dass Nutzer von Apple’s tollen Geräten derer mehrere täglich in Gebrauch haben. Das freut natürlich Apple und machte das kalifornische Unternehmen zu einem der wertvollsten der Welt.Doch wäre es nicht schön, alles was man im Alltag zu erledigen hat, auf nur einem einzigen Gerät bewerkstelligen zu können. OK, das Smart- bzw. iPhone lassen wir dabei außen vor und beschränken uns auf Computer und Tablets. Aber warum ist das eigentlich so, dass ich für meine tägliche Arbeit ein MacBook und ein iPad brauche? Ginge das, was ich damit zu tun habe, nicht auch mit nur einem von den beiden?

Erinnerungen-Kurzbefehl

Ein einfacher Tastaturbefehl zum Öffnen eines Eingabedialogs, um damit rasch einen Gedankenblitz aus dem Kopf und in die Aufgabenliste zu bekommen, ist eine große Hilfe. Viele Apps zur Aufgabenverwaltung bringen solche Tastaturbefehle schon mit. Die hauseigene Erinnerungen-App von Apple hat leider keine derartige Funktion. Aber das lässt sich mit Bordmitteln über einen Kurzbefehl recht einfach nachrüsten.

Vergessene Erinnerungsfunktionen

Seit gut zwei Jahren nutze ich die Erinnerungen-App für mein Aufgabenmanagement. Hier im Blog habe ich darüber schon ein, zwei oder drei Mal berichtet. Überhaupt bin ich ein großer Fan von Apple’s hauseigenen Apps und Bordmitteln auf den diversen Geräten geworden.Die Erinnerungen-App wurde in den letzten Jahren von Apple kontinuierlich und konsequent weiter entwickelt. Und ganz typisch für den Konzern aus dem kalifornischen Cupertino ist dabei die Reduktion auf das Wesentliche. Was zugleich den Charme ausmacht, lässt einen jedoch im täglichen Gebrauch immer wieder an Grenzen stoßen. Und so könnte man fast glauben, dass Apple gewisse Funktionen für Erinnerungen schlichtweg vergessen hat.

Digitaler Minimalismus

Soziale Netzwerke prägen mittlerweile seit einem Jahrzehnt die Medienlandschaft und das Konsumverhalten unserer Gesellschaft. Mit dem Sammeln und Tracking von Nutzerdaten, sowie der dadurch ermöglichten, zielgerichteten Werbung werden Milliarden an Umsätzen generiert. Viele Stunden am Tag verbringen Jung und Alt damit, ihre Chats auf WhatsApp zu checken, die neuesten Stories auf Instagram zu bestaunen oder die Kauflust steigernde Videos auf YouTube anzusehen. Stunden, die abseits des verlockenden digitalen Geflunkers nicht bloß vielleicht produktiver genutzt werden können. Was im Sommer 2018 zunächst als digital-sozialer Eskapismus begann, ist heute, drei Jahre später für mich eine grundlegende Haltung in Form eines digitalen Minimalismus geworden.

Erinnerungen kritzeln

In iPadOS 14 hat Apple einer alten Funktion neues Leben eingehaucht: der Handschrifterkennung. Im neuen Betriebssystem heißt diese Handschrifterkennung jetzt Scribble bzw. auf Deutsch Kritzeln. Besitzer eines Apple Newton aus den 1990er-Jahren werden sich noch gut daran erinnern. Denn der Newton (eigentlich Message Pad, weil Newton hieß damals das Betriebssystem dieses Geräts) konnte das schon recht gut. Am iPad ist diese Funktion nun seit Version 14 von iPadOS wieder mit an Bord. In der Notizen-App kann man Scribble recht vielfältig nutzen. Zum einen werden von Hand gezeichnete Formen wie Kreise, Dreiecke und Rechtecke in geometrisch einwandfreie Figuren umgerechnet. Zum anderen kann man handschriftliche Notizen über den neuen Kontext-Menübefehl „Als Text kopieren“ in maschinenlesbaren Text umwandeln.An anderen Stellen wartet die Scribble-Funktion ebenfalls auf handschriftliche Eingaben mit dem Apple Pencil. Zum Beispiel in Suchfeldern und im Adressfeld von Safari zur Eingabe von Suchbegriffen oder Webadressen. Apple stellt diese Funktion auch Entwicklern zur Integration in deren Apps zur Verfügung. Deshalb tummeln sich derzeit viele Apps im App-Store, die diese Funktion bereits implementiert haben. Aber auch Apples hauseigene Apps …